Aktuelle Nachrichten

Konzert am 3. Dezember 2022

Im Rahmen des "Lebendigen Adventskalenders" findet am 3. Dezember um 17.00 Uhr in der Martinskirche ein Konzert statt, das der Posaunenchor und Leitung von Ralf Rohlfing, der Nachbarschaftschor Midlife Cryer unter Leitung von Gabor Klink-Specker sowie Kirchenmusikerin Gudrun Schwager an der Orgel, gemeinsam gestalten.

2024 werden wir zur Emmaus-Gemeinde

Viele haben sich vielleicht schon gefragt: "Wie wird denn die neue Gemeinde heißen?"
Am Reformationstag haben wir die Entscheidung bekannt gegeben: Wir werden mit der Fusion 2024 zur Emmaus-Gemeinde!
Der Weg zum Namen
Wir haben uns natürlich viele Gedanken zum neuen Namen der Gemeinde gemacht. Gemeindemitglieder waren eingeladen Namensvorschläge einzureichen. So hatten wir schließlich 27 verschiedene Vorschläge zur Auswahl. Darunter waren regionale Namen wie etwa "Westgemeinde", aber auch Namen von (mehr oder weniger) bekannten Persönlichkeiten aus der Kirchengeschichte. Und es gab auch einige Rückmeldungen, die sich für den Namen "Bonnus- und Martinskirchengemeinde" ausgesprochen hatten.
Der "Arbeitskreis Fusion" hat in einem ersten Schritt die Vorschläge gesichtet und bewertet.
Schnell war klar: Mit einem an die Region gebundenen Namen können sich vermutlich nicht beide Gemeindeteile gleichermaßen identifizieren.
Der Name einer Persönlichkeit aus der Kirchengeschichte wird zeigen, dass jede dieser Personen ein Leben mit unterschiedlichen Schwerpunkten geführt und auf unterschiedliche Weise in der Gesellschaft gewirkt hat, mit allen möglichen Licht- und Schattenseiten, auch mit solchen, mit denen man als eine Kirchengemeinde nicht einverstanden sein kann.
Der rechtlich mögliche Kompromiss „Bonnus- und Martins(kirchen)gemeinde“ birgt aus unserer Sicht die Gefahr, dass er die Grenzen der beiden bisherigen Gemeinden eher zementiert und dem Aufbruch zu etwas Neuem im Wege stehen könnte.
Ein biblischer Ort als Gemeindename
Am Ende hat uns im "Arbeitskreis Fusion" der Name eines biblischen Ortes überzeugt, den wir dann beiden Kirchenvorständen vorgeschlagen haben – und der dann auch von beiden Kirchenvorständen einstimmig beschlossen wurde.
Deshalb werden wir der Landeskirche als neuen Name für die fusionierte Gemeinde folgenden (offiziellen) Namen vorschlagen: "Evangelisch-lutherische Emmaus-Kirchengemeinde Osnabrück" (oder kurz dann: Emmaus-Gemeinde).
Die Emmaus-Geschichte
Mit dem Namen "Emmaus" verbindet sich eine Bibelgeschichte, in der es um Aufbruch und Neuanfang geht. Denn in der Erzählung (zu finden im Lukasevangelium, Kapitel 24) machen sich zwei (!!) Jünger nach der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus auf den Weg in das Dorf mit Namen Emmaus. Zwar haben sie am Morgen von Frauen, die am Grab gewesen waren, gehört, dass Jesus auferstanden sei – aber diese Nachricht ist so unvorstellbar, dass sie sie nicht glauben können. Darum sind sie traurig und verzagt auf dem Weg in ihr Heimatdorf. Unterwegs gesellt sich ein Fremder zu ihnen. Es ist Jesus, den sie aber zunächst nicht erkennen. Er fragt sie nach dem Grund ihrer Traurigkeit, er hört ihnen zu und begleitet sie auf ihrem Weg nach Hause. Dort angekommen bitten ihn die beiden, über Nacht zu bleiben. Als sie miteinander essen, nimmt Jesus das Brot, teilt es mit ihnen. Diese vertraute Geste lässt den beiden Jüngern die Augen aufgehen. Sie erkennen Jesus in dem Fremden – und begreifen: Er ist tatsächlich auferstanden. In diesem Moment verschwindet Jesus wieder – aber in den Herzen der beiden Jünger breitet sich Freude und Gewissheit aus. Und ihnen tut sich ein neuer Weg in die Zukunft auf. So schnell sie können, laufen sie nach Jerusalem zurück, um den anderen davon zu erzählen.
Darum: Emmausgemeinde

Diese hoffnungsvolle Geschichte hat uns – als zwei Gemeinden, die miteinander unterwegs sind – bewogen, unserer neuen (fusionierten) Gemeinde den Namen „Emmaus-Gemeinde“ zu geben, im Vertrauen darauf, dass Jesus uns auf diesem Weg begleitet.

Eigenverantwortung im Gottesdienst

Vielerorts sind die meisten verpflichtenden Maßnahmen inzwischen weggefallen - wer in ein Fußballstadion, ins Konzert oder einen Supermarkt geht, kann selber entscheiden, ob er/sie dabei Maske trägt oder nicht. Manche sind froh, die Maske los zu sein, andere sind lieber vorsichtig.
In den letzten Wochen haben wir darum gebeten, in der Kirche weiterhin Maske zu tragen. Denn auch, wenn wir niemanden verpflichten können, ist die Pandemie nicht vorbei und es bleibt weiterhin wichtig, aufeinander acht zu geben. Die Gottesdienst-Besucher:innen sind der Bitte ganz selbstverständlich nachgekommen.
Nun hat der Kirchenvorstand beschlossen, die Maßnahmen in der Kirche deutlicher in die eigene Entscheidung der Besucher:innen zu stellen. Von nun an gilt: Sie entscheiden selber, ob Sie im Gottesdienst Maske tragen oder nicht. In den normalen Gottesdiensten ist in der Regel genug Platz, so dass die Gefahr, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren, eher gering ist. Gleichwohl wird weiterhin empfohlen, in Innenräumen Maske zu tragen.
Sie haben weiterhin die Möglichkeit, die Corona-Warn-App zu nutzen und sich mit dem Smartphone einzuchecken.
Natürlich behalten wir die Infektionslage im Blick und werden gegebenenfalls auf Veränderungen reagieren.

Friedensgebet

Es ist Krieg in der Ukraine (und an vielen anderen Orten in der Welt). Dieser Krieg geht vielen nah, er ängstigt und bedrückt.
Wir beten für den Frieden! Wer mitbeten möchte, kann das mit diesem Friedensgebet tun!

Unsere nächsten Gottesdienste


4. Dezember 2022

2. Advent
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl


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Unterstützen Sie die Arbeit unserer Martinsgemeinde Hellern mit Hilfe der Stiftung Martinskirche und des Fördervereins.

Spenden willkommen!

Gemeinde-ABC der Martinsgemeinde Hellern

Spenden für die Martinsgemeinde:
DE 76 2655 0105 0000 0400 48
(Sparkasse Osnabrück)
Stichwort: Martin/Pfingsten2022

Unser Gemeindebrief

Martinsbote - Gemeindebrief der Martinsgemeinde Hellern zum Herunterladen

Informationen aus unserer Gemeinde finden Sie im Gemeindebrief "Martinsbote"
[als PDF herunterladen ...]

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